Das Ergebnis und die Performance beim Bonner Halbmarathon waren motivierend.
Allein regelmäßiges, konstantes Laufen über die letzten vier Monate, mit wenig gesundheitsbedingten Unterbrechungen, sowie vier Long-Runs (Long-Run für mich = ab 14 Km) haben zusammen mit meiner langjährigen Basis zu einer 1:32 geführt. Da ist für Leverkusen was drin. Nicht nur die Bergwertung wird für mich auf einmal interessant. Auch die Sub-1:30-Marke scheint nicht unrealistisch. Auch wenn der Kurs welliger als Bonn ist und damit womöglich schwerer. Hinzu kommen die vermutlich wärmeren Temperaturen.
Die KI (Co-Pilot Deep Search) hat mir unter Berücksichtigung meiner Umstände einen Trainingsplan ausgespuckt, welcher für mich soweit auch Sinn macht. Grundsätzlich ist aber wahrscheinlich alles zielführender als einfach „nur“ dreimal die Woche zu laufen (inklusive Long-Run). Also kommen jetzt vor allem wieder Intervalle ins Spiel.
Die erste Intervall-Einheit (6x800m bei 4:00-4:05 Min/km) habe ich knapp eine Woche nach dem Bonner Halbmarathon absolviert. Gerade richtig. Beine waren gut. Der Kopf war noch erschöpft. Schon verrückt wie wichtig die mentale Fitness, in dem Fall die mentale Erholung, in Bezug auf die körperliche Leistung ist. Das „Warum“ und „Die (Intervalle) schaffe ich nicht“ waren schon präsent nach den ersten drei Intervallen. Intervall für Intervall konnte ich sie letztlich gut laufen. Dennoch habe ich für mich festgestellt, dass ich unter den sonstigen Belastungen (vor allem Lohnarbeit und Care-Arbeit) inzwischen gut eine Woche brauche, um mich auch mental wieder auf ein erholtes Level zu bringen.
Die Haupt-Prio bleibt gleich: Gesund bleiben. Ziel im Kopf, Einheiten abspulen. Und bei allem Ehrgeiz und allen Zielen nicht zu viel Druck erzeugen. Haha.